DIE SENSORISCH KONDUKTIVE FÖRDERUNG  

 

Bei Beeinträchtigungen der Aufnahme, Verarbeitung und Integration von Sinnesreizen, ist die Planung und Umsetzung von Verhalten betroffen, und dies wirkt sich negativ auf alle weiteren Lernprozesse aus.

Durch gezielte Reizzufuhr im Rahmen sinnvoller Aktivitäten können konzeptuelles und motorisches Lernen zur Planung und Organisation von Handlungsschemata verbessert werden.

Die Zusammenführung der Konduktiven Förderung und der Integrationstherapie wird in den „Sensorisch Konduktiven“ Gruppen praktisch umgesetzt:

Menschen mit Wahrnehmungsbeeinträchtigungen lernen auch hier ganzheitlich, aktivierend und alltagsbezogen durch gezielte Bewegungsangebote und Einbeziehung aller Wahrnehmungsbereiche sowie unter Anwendung von handlungsbegleitendem Sprechen.

Charakteristisch ist die Arbeit in der Gruppe sowie der strukturierte, gleichbleibende Tagesablauf zur besseren Orientierung.

Durch die enge Vernetzung und kontinuierliche Zusammenarbeit von SonderpädagogInnen und Dipl. TherapeutInnen werden die Behandlungskonzepte optimal umgesetzt.

Die „Sensorisch Konduktive Förderung“ geht immer von den Stärken des Menschen aus und unterstützt in jedem Augenblick die Eigenaktivität des Menschen.

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Förder- und Therapiekonzept